Wie viel Routine braucht deine Kreativität?

Wir wissen alle, dass es eine Menge Disziplin braucht, um einen Roman von Anfang bis zum Ende auf Papier zu bringen. Ein gut gemeinter Rat ist, sich dafür Schreibroutinen aufzubauen, um regelmäßig an seinem Projekt zu arbeiten. Zu lange Pausen (die Warnungen beginnen schon ab zwei Tagen!) führen zu Erinnerungslücken und Stilbrüchen im Schreibfluss. Aus…

Wie viel Action braucht ein gutes Buch?

Aufregend soll es sein, die Seiten nur so dahin fliegen, der Leser mitfiebern bis zum letzten Wort! Schaut man sich bei den Buchbloggern um, ist Spannung das wohl ausschlaggebendste Kriterium für eine gutes Buch. Wer will da schon vorsätzlich langweilig sein?

#WIP September

Es ist ruhiger geworden. Meine Beiträge erscheinen unregelmäßiger, Antworten auf Kommentare dauern länger und um mich auf anderen Blogs umzuschauen, fehlt sowieso immer öfter die Zeit. Das liegt insbesondere daran, dass ich immer noch mitten in meinen Abschlussprüfungen stecke. Gleichzeitig ist mir aber auch noch etwas anderes bewusst geworden: So wichtig, wie mir der Blog…

Romananfänge zum Davonlaufen

Manche Bücher haben ein schönes Cover. Manche einen vielversprechenden Titel. Und einige wenige beides. 
Ich schlage interessiert die erste Seite auf, beginne zu lesen – und kann einen genervten Seufzer nicht unterdrücken. 

In meinem Kopf: Die perfekte Geschichte

Die Geschichte spielt sich in meinem Kopf ab wie in einem Film, den ich schon tausende Male gesehen habe. Ich kenne jede Szene: Begleite die mutigen Helden, lausche den schlagfertigen Dialogen, folge den majestätischen Kamerafahrten über Städte, Schlachtfelder und neue Landschaften, erstaune vor meinen eigenen Plottwists und wische mir am Ende ein Tränchen aus dem Auge. Alles mit dieser verwaschenen Instrumentalmusik unterlegt, die Werbespots mehr Dramatik verleihen soll.

Zugehört! Hörbücher – ein Schattendasein?

Hörbücher sind schon lange fester Bestandteil des Buchmarktes. Dennoch: Wenn ich an die kleine, uneinsichtige Hörbuchecke in meinem Lieblings-Thalia denke, drängt sich mir der Gedanke auf, dass die volltönigen CDs eher ein Schattendaseins fristen. 
Bei mir hatten sie jedenfalls bis vor ein paar Tagen noch gar kein Dasein.

In 10 Schritten zum Bestseller-Autor!

Die Frage, ab wann man sich Autor nennen darf oder sollte, wird immer wieder heiß diskutiert. Ab dem ersten Wort? Mit dem Erscheinen des Debütromans? Nach dem ersten Kassenschlager? Wenn Schriftsteller der einzige Beruf ist oder wenn man sich dazu berufen fühlt?

Lasst doch den Figuren ihre Privatsphäre!

Momentan gibt es unter den Lesern einen vermehrten Wunsch danach, bei diesen Romanzen gern etwas konkreter zu werden.
Seit Fifty Shades of Grey scheint es keine Tabus mehr zu geben. Alles darf gesagt, erklärt und beschrieben werden.
Aber braucht es das auch?

#WIP August

Die Prüfungen haben begonnen. Endlich, denke ich mir und doch ist noch lange kein Ende in Sicht. Zwei der vier schriftlichen Klausuren sind überstanden. Die letzte der vier mündlichen Prüfungen werde ich, wie ich nun weiß, wohl zwischen dem 04. und 08. Dezember ablegen. Wie zu erwarten, bleiben meine Geschichte und der Blog nun zunehmend…

Von Anton bis Zylinder: Alles verschollen

An diesem Nachmittag suche ich noch drei weitere Buchhandlungen auf. Immer gibt es die ominöse „A-Z“-Kategorie und immer findet ich neben Und es schmilzt nichts, das auch nur im entferntesten etwas mit dem Buch gemeinsam hat. Außer der Anfangsbuchstabe der Autorin.

Wie man einen verdammt guten Roman schreibt [Ratgeber-Rezension]

Grundsätzlich vermittelt Frey sehr gute Ansätze, um die Arbeit an einem Roman planvoll anzugehen und am Ende eine plausible und logisch nachvollziehbare Geschichte inklusive Spannungsbogen vorliegen zu haben. Insbesondere die Idee einer Prämisse, an der die Handlung, ihre Konflikte und die Charaktere auszurichten sind, erscheint einleuchtend. Hierin zeigt sich meiner Meinung nach die besondere Stärke des Ratgebers. Denn gerade der Aufbau einer schlüssigen und überzeugenden Handlung ist auch für erfahrenere Autoren nicht immer einfach.

Mein neidvoller Blick

Meine vermeintlichen Vorbilder sammle ich in Form von Textauszügen und Zitaten, die ich in den letzten Jahren zusammengetragen habe. Ich weiß, dass das viele tun, „schöne“ Sätze sammeln – zur Inspiration.
Doch als ich vor wenigen Tagen meinen Hefter mit Zitaten wieder einmal aufschlug, wurde mir klar, dass ich diese Worte nicht gesammelt habe als unendliche Quelle literarischer Anregung. Ich hatte sie gelesen und mir gedacht:
Das hätte ich gern geschrieben.